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Eine Online-Anmeldungen ist nicht möglich. Integrationskurs 108 Orientierungskurs

(Bad Mergentheim, ab Fr., 31.3., 8.40 Uhr )

Für Teilnehmende mit Verpflichtung durch die Ausländerbehörde oder AGAS, beziehungsweise mit Berechtigung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Der Orientierungskurs bereitet auf den Test "Leben in Deutschland" vor. Der Kurs findet täglich Montag bis Freitag statt.
Im Rahmen der Akademie am Vormittag "Rokoko und Klassik (18./19. Jahrhundert)" findet eine Kunstfahrt zum Residenzschloss Ludwigsburg mit Frau Dr. Alice Ehrmann-Pösch statt. Auf dem Programm stehen zwei Schlossführungen durch die herzoglichen Räume mit Schlosskirche und Schlosstheater in einem der größten Barockschlösser. Die erste Führung mit einer Dauer von ca. 1 Stunde beginnt um 11:00 Uhr, Teil 2 um 14.30 Uhr. Dazwischen besteht die Möglichkeit entweder den Park oder die Stadt zu erkunden und sich zu stärken.
Ludwigsburg als barocke Planstadt wurde von Herzog Eberhard Ludwig im Jahr 1704 gegründet, der folglich der neuen Stadt seinen Namen gab: Ludwigsburg. Mit dem Bau des Schlosses wurde die Residenz der württembergischen Herzöge von Stuttgart nach Ludwigsburg verlegt. Das Schloss dokumentiert den Anspruch des Hauses Württemberg in der ersten Liga der Landesfürsten zu spielen. Frau Dr. Ehrmann-Pösch wird als Reiseleitung den Ausflug begleiten.
Im Reisepreis sind die Busfahrt sowie 2 Führungen im Schloss Ludwigsburg enthalten.
Treffpunkt: Parkhaus Altstadt/Schloss, oberhalb des Parkhauses um 08:45 Uhr (Abfahrt 9:00 Uhr), voraussichtliche Rückankunft gegen 17.30 Uhr.
Anmeldeschluss und Stornofrist: Montag, 6. Februar 2023
Zwei RedakteurInnen der Süddeutschen Zeitung sprechen über ein aktuelles Thema. Genauer Titel, Text und Name der beiden JournalistInnen werden zeitnah mitgeteilt.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung


Und so funktioniert‘s:
- Melden Sie sich bei uns unter www.vhsmgh.de an.
- Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Anleitung wie Sie Zugang zu den Online-Vorträgen bekommen.
- Ein bis zwei Tage vor Veranstaltungstermin erhalten Sie den Link, mit dem Sie das Angebot live verfolgen können.
- Alles was Sie dafür benötigen, ist ein Rechner mit Internetanschluss.
Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung

Eine Online-Anmeldungen ist nicht möglich. Forschen im Archiv. Praktisches Training Online-Seminar

(Bad Mergentheim, ab Fr., 3.2., 17.00 Uhr )

Findbücher und Bestände, Volltextsuche und Bestandstektonik: Wer in Archiven recherchiert ist oft mit rätselhaften Fachbegriffen und unterschiedlichsten Suchmöglichkeiten konfrontiert. Manche Methoden sind alles andere als selbsterklärend und erste Versuche enden nicht selten ergebnislos und somit im Frust. Dabei lässt sich der Weg durch die Archivbestände mit etwas Übung bewältigen. Im praktischen Training werden verschiedene Suchmethoden erprobt und erklärt. Recherche-Aufgaben zum Mitmachen dienen als Übung für die eigene und selbständige Arbeit mit archivischen Findmitteln.

Wer sich mit der Geschichte seiner Heimat, eines bestimmten Ortes oder einer Familie auseinandersetzt, wird über kurz oder lang auch auf die Institution der Archive stoßen. An diesem Punkt kann eine faszinierende Entdeckungsreise in die Vergangenheit beginnen. Zugleich stellen sich zahlreiche Fragen: Wohin kann ich mich mit meinen Fragen wenden? Der Grundkurs klärt die wichtigsten und häufigsten Fragen in kompetenter und verständlicher Form, damit die ersten Schritte zur selbständigen Recherche gelingen.

Das brauchen Sie dafür: ein PC/Laptop mit Internet-Anschluss sowie Lautsprecher/Kopfhörer. Ein Mikrofon und eine Webcam sind nicht unbedingt erforderlich. Die Anmeldung mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer erfolgt direkt beim Hohenlohe-Zentralarchiv per E-Mail unter hzaneuenstein@la-bw.de oder telefonisch unter 07942 94780-0.
Im Februar 1917 zerfiel in Russland in wenigen Wochen, was in Jahrhunderten kunstvoll errichtet worden war. Wie konnte es geschehen, dass der alte Staat nicht einmal mehr die Kraft aufbrachte, sich gegen seine Widersacher zu behaupten, obwohl er doch noch im Besitz des Gewaltmonopols war? Warum verhallte das Freiheitsversprechen der Revolution ungehört und warum ging mit der alten Ordnung das staatliche Gefüge überhaupt zugrunde?
Niemand hätte 1914 für möglich gehalten, was 1917 geschah: dass die Selbstherrschaft und ihre scheinbar allmächtige Bürokratie in nur wenigen Tagen zu Staub zerfielen, das Vielvölkerreich zerbrach. Und wer hätte sich im Februar 1917 überhaupt vorstellen können, dass ausgerechnet Lenin und seine Anhänger die Macht an sich reißen und eine Gewaltherrschaft errichten würden?
Offenbar hängt der Erfolg von Revolutionen gar nicht davon ab, was die Mehrheit will, sondern vielmehr davon, was Machthaber und Herausforderer in einer Situation tatsächlich können.

Jörg Baberowski ist seit 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für sein Buch  "Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt" erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Die Frage, auf welchem Fleckchen Erde man geboren wurde, ist längst zum Bestimmungsfaktor individueller Lebenschancen geworden. In manchen Weltregionen brechen heute immer mehr Menschen auf, um ihr Glück dauerhaft woanders zu suchen. Was macht das mit ihrer Heimat - und was folgt daraus für die reichen Zielländer im globalen Norden? Der Soziologe Thomas Faist bringt Licht ins Dunkel - und räumt mit einigen grassierenden Mythen zur globalen Migration im 21. Jahrhundert auf.

Thomas Faist ist Professor für Transnationale Beziehungen, Entwicklungs- und Migrationssoziologie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen internationale Migration, Diversität, Staatsbürgerschaft, Sozialpolitik und Entwicklungspolitik. Faist ist Mitglied im Rat für Migration und wurde 2020 in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung

Anmeldung möglich Eine andere Jüdische Weltgeschichte Livestream - vhs.wissen live

(Bad Mergentheim, ab Mi., 26.4., 19.30 Uhr )

Anhand einzelner Beispiele wird in dem Vortrag beschrieben, wie das Judentum die Weltgeschichte und die Weltkultur von den Anfängen bis heute prägte. Dabei wird die Theologie ebenso wie die Geografie jüdischer Geschichte beleuchtet.  So entsteht eine Universalgeschichte des Judentums, die Schulweisheiten entkräftet und antisemitische Ideologien durch Fakten entlarvt.

Michael Wolffsohn ist Historiker und Publizist, und einer der führenden Experten für die Analyse internationaler Politik. Bis 2012 lehrte er Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Vierzehn Monate nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wollen die ukrainsche Publizistin Kateryna Mishchienko und der Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel im Gespräch eine Einschätzung der Situation geben und möglicherweise einen Ausblick wagen. Wie kann man die Auswirkungen des Krieges auf die euopäischen Gesellschaften beschreiben. Und was bedeutet dies für mögliche Zukunftsprognosen.
 
Kateryna Mishchenko (Fellow des Wissenschaftskollegs 2022/2023) ist eine ukrainische Autorin, Verlegerin und Kuratorin zeitgenössischer Kunst. Sie war Herausgeberin des Online-Magazins Prostory und Mitbegründerin des Kiewer Verlags Medusa.
In ihren Publikationen setzt sie sich unter anderem mit der politischen Protestkultur der Ukraine auseinander. Auf Deutsch ist erschienen: Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht (Suhrkamp 2014), Ukrainische Nacht (Spector Books 2015).
 
Martin Schulze Wessel lehrt Geschichte Ost- und Südosteuropas in München. Er ist u.a. Co-Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Seine Forschungsthemen sind Religionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas, Geschichte der Imperien in Osteuropa, Gesellschaftsgeschichte Russlands im 19. Jahrhundert, Historiographie und Geschichtsdenken in Russland und Transnationale Beziehungen zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg statt.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Romantik ist keine spezifisch deutsche Affäre, sondern ein europäisches Ereignis, das die Lebenswirksamkeit der Einbildungskraft entdeckt und kultiviert hat. Sie setzte Literatur und Kunst in die Rolle, die traditionell die Religionen innehatten, und schuf so eine individualisierte, liberale Form von Transzendenz. Mit der neuen Qualität des Fantastischen erschloss sie die menschliche Psyche in ganz neuer Eindringlichkeit. Im Blick auf Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien wird der Vortrag die Romantik so als den zweiten entscheidenden Impuls darstellen, der nach der Aufklärung die europäische Moderne bis heute prägt. Auch das, was man Weimarer Klassik nennt, ist ein Teil dieser europäischen Romantik.

Stefan Matuschek ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Geschichte vor der Haustüre
Hohenlohe historisch
Die Protokolle der fränkischen Zentgerichte ermöglichen nicht nur Einblicke in die Ausprägungen von Kriminalität und einem von der gesellschaftlichen Norm abweichenden Verhalten innerhalb einer frühneuzeitlichen ländlichen Gesellschaft, sondern sie stellen auch eine wichtige dorfgeschichtliche Quelle dar. So geben die Gerichtsprotokolle auch Auskunft über die Sozialstruktur einer dörflichen Bevölkerung, über gemeindliche Einrichtungen und Organisationsformen sowie über die Umsetzung von Herrschaft auf gemeindlicher Ebene.
Der Vortrag informiert am Beispiel des Wertheimer Zentgerichtsbezirks über die dörflichen Norm- und Ordnungsvorstellungen dieser Gegend bzw. im Raum Hohenlohe-Franken. Die Referentin nimmt darüber hinaus ritualsierte Formen des Konfliktaustrags in den Blick, die zur Wahrung des innerdörflichen Friedens beitragen konnten. Es soll gezeigt werden, dass die Arbeit des Zentgeriches in der Zeit um 1600 gerade deshalb erfolgreich war, weil insbesondere Akteure aus dörflichen Lebenswelten dazu beigetragen haben, und dass bezüglich der Wahrung von Ordnung und Frieden im Dorf nicht nur die Obrigkeit eine wichtige Wolle gespielt hat.
Das brauchen Sie dafür: einen PC/Laptop mit Internet-Anschluss sowie Lautsprecher/Kopfhörer. Ein Mikrofon und eine Webcam sind nicht unbedingt erforderlich. Die Anmeldung mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer erfolgt direkt beim Hohenlohe-Zentralarchiv per E-Mail unter hzaneuenstein@la-bw.de oder telefonisch unter 07942 94780-0.
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Veranstaltungskalender

Februar 2023
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Eine Online-Anmeldungen ist nicht möglich.
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Tel.: 07931/ 57-4300
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