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In diesem Gespräch folgen Michael Hochgeschwender und der Bestsellerautor Clint Smith den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels. Sie stellen uns historische Stätten in den USA vor, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen.
Es wird sichtbar werden, wie eng alltägliche Orte, Feiertage und sogar ganze Stadtteile bis heute mit diesem gewaltsamen Kapitel der amerikanischen Geschichte verflochten sind und so noch immer die Gegenwart prägen.

Clint Smith zählt zu den wichtigsten Intellektuellen der USA. Sein Buch zur Sklaverei stand auf Platz 1 der New-York-Times und wurde von Barack Obama zu einem seiner Lieblingsbücher ausgewählt.
Michael Hochgeschwender lehrt Amerikanische Kulturgeschichte in München

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sich die Führungselite Chinas der Tatsache bewußt, dass China innerhalb weniger Jahrzehnte von dem reichsten Land der Welt zu einem Armenhaus geworden war.
Seitdem arbeitet das Land an seinem Wiederaufstieg. Nun steht es kurz davor, sein Ziel erreicht zu haben. Wie stellt sich die chinesische Führungselite die Zukunft der Welt vor?
Und welche historischen Erfahrungen bilden die Bausteine ihrer Vision für Chinas Zukunft als Weltmacht?
 
Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Sinologin. Sie lehrt an der Universität Wien.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer. Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw.
Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte. Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten.
Der Althistoriker Mischa Meier geht der Frage nach, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden.

Mischa Meier lehrt Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Anthonis van Dyck war einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und zählt heute noch zu den prägenden Malern seiner Epoche. Berühmt wurde er vor allem für seine unvergleichlich lebendigen und zugleich repräsentativen Porträts von Fürsten, Königinnen, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit.

Die in der Alten Pinakothek präsentierten Gemälde bringen dem Besucher eine Künstlerpersönlichkeit nahe, die auf der Suche war, im Ringen mit der eigenen Kreativität und den künstlerischen Zielen. Bevor Van Dyck zu einem der bekanntesten und gefragtesten Porträtmaler seiner Zeit aufstieg, schuf er überwiegend Historienbilder, von denen eine große Zahl in der Alten Pinakothek präsentiert wird. Peter Paul Rubens war sein Vorbild, und die künstlerische Auseinandersetzung mit dessen Werken war ein intensiver, schöpferischer Prozess, bis Tizian sein Leitstern wurde und ihn nachhaltig inspirierte.

Die Führung thematisiert verschiedene Facetten seines künstlerischen Schaffens anhand des in der Alten Pinakothek gezeigten Bestandes. Diese Einblicke beruhen auf den Ergebnissen eines mehrjährigen Forschungsprojekts zum Münchner Van Dyck-Bestand, welches einer 2019/20 in der Alten Pinakothek präsentierten Ausstellung vorausging.

Mirjam Neumeister ist Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.
Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung
Wir wissen: Sprache ist stetem, wenn auch kaum merklichem Wandel unterworfen. Im Falle der romanischen Sprachen sind wir in der glücklichen Situation, ihren Ursprung, das Lateinische, bestens zu kennen. Der Sprachwandel lässt sich also seit über 2000 Jahren "am lebenden Objekt" beobachten, und wir können herausfinden, welche Mechanismen dabei am Werk sind. Dadurch hat die Erforschung der romanischen Sprachgeschichte Modellcharakter für die Art und Weise, wie Sprache sich verändert. Denn solche Mechanismen gestalten nicht nur das Lateinische zu romanischen Sprachen um, sondern sie entfalten ihre Wirkung auch woanders, nicht zuletzt im Deutschen.

Rainer Schlösser war Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Jena. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Sprachgeschichte, Etymologie und Wortgeschichte, Dialektologie und Sprachkontakt.

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar?

(Bad Mergentheim, ab Mo., 30.1., 19.30 Uhr )

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch "Der aufrechte Gang - Eine Geschichte des anthropologischen Denkens" wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne

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Anmeldeschluss: am Vortag der Veranstaltung

Eine Online-Anmeldungen ist nicht möglich. Peter Tschaikowsky (1840-1893) Vortrag mit Konzert

(Bad Mergentheim, ab Do., 20.10., 19.00 Uhr )

In der neuen Veranstaltungsreihe "Das Schaffen der großen Komponisten" werden in einzigartiger Form namhafte Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts vorgestellt. Gastdozent Dr. Roman Salyutov veranschaulicht anhand von Bildern und Audio- und Videobeispielen die künstlerische Entwicklung des jeweiligen Komponisten. Nach einer kurzen Pause folgt das ca. 50-minütige Solokonzert, in dem verschiedene Klavierwerke des jeweiligen Komponisten aufgeführt werden.

Referent und Solist ist Dr. Roman Salyutov - ein junger Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler. Er ist weltweit unterwegs, gibt Konzerte, leitet selbst mehrere Orchester und ist Organisator verschiedener Kulturprojekte. Alle Informationen zu seiner Person unter: www.roman-salyutov.de

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Vortrag mit Konzert

Mit Tschaikowsky etabliert sich die erste Generation professioneller russischer Komponisten, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre erste Blütezeit erlebt und von nun an für den weltweiten Ruhm der russischen Musik sorgt. Es gibt kaum Gattungen, die bei Tschaikowsky keine Beachtung fanden: Sein großartiges und vielfältiges Talent zeigte sich gleichermaßen in der Bühnenmusik von Oper und Ballett und in seinen Instrumentalkompositionen, kleinen Klavierminiaturen und grandiosen Sinfonien, geistlicher und weltlicher Musik. In Russland galt Tschaikowsky in erster Linie als Nachfolger Beethovens, der sich in seinen Sinfonien mit vielen grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz befasste.

Informationen zur Anmeldung:
Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wird es keine Abendkasse geben. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig telefonisch oder per Mail anzumelden. Darüber hinaus gelten die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Die aktuellen Hygienevorschriften sind auf der Homepage unter www.vhsmgh.de abrufbar.

Die Veranstaltungsreihe "Das Schaffen der großen Komponisten" findet in Kooperation mit dem Deutschorden-Gymnasium, der Jugendmusikschule und der Buchhandlung Moritz und Lux statt.

Veranstaltungskalender

August 2022
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Kontakt

Volkshochschule Bad Mergentheim

Marktplatz 1
97980 Bad Mergentheim

Tel.: 07931/ 57-4300
E-Mail: vhs@bad-mergentheim.de

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